28. Juni — 24. August 2008

Malerei 2008
Förderpreis des Westfälischen Kunstvereins

 

Gregor Gleiwitz, Marcel Hiller, Daniela Löbbert, Bettina Marx, Martin Meiswinkel, Daniela Neuhaus, Sebastian Osterhaus, Paul Pretzer, Eilike Schlenkhoff, Sibylle Springer

 

Pressetext:

Seit 1951 vergibt der Westfälische Kunstverein alle zwei Jahre einen mit 5200 Euro dotierten Förderpreis an junge Nachwuchskünstler und -künstlerinnen aus Westfalen. In der Regel gattungsspezifisch ausgeschrieben, fokussierte der Preis in wechselnder Folge Malerei, Skulptur und Fotografie, aber auch Architektur und Jazz. Nach einer Reihe thematisch gebundener Preise in den vergangenen Jahren wird der diesjährige Förderpreis erstmals wieder gattungsspezifisch ausgeschrieben. Vor dem Hintergrund der sich gerade in den Malerei-klassen der Akademien neu formierenden Ansätze ließ die Ausschreibung in der Gattung Malerei ein spannungsreiches Feld künstlerischer Ausdrucksweisen erwarten. Aus der Fülle an interessanten Bewerbungen wählte die Fachjury, bestehend aus René Zechlin (Direktor des Kunstvereins Hannover), Gesine Grundmann (Künstlerin) und Carina Plath (Direktorin des Westfälischen Kunstvereins) – Eva Karcher 
(freie Journalistin) musste leider kurzfristig absagen – 
zehn herausragende Positionen aus, die nun in einer Ausstellung vom 28. Juni bis zum 24. August im Westfälischen Kunstverein zu sehen sind.

Mit dem Förderpreis 2008 zeichnet die Jury 
Bettina Marx, Studentin an der Kunstakademie Münster, aus. Ihre raumgreifenden, stark farbigen Wandmalereien und Arbeiten auf Leinwand verbinden narrative Bildräume, in denen sich Figuren und Gegenstände in meist absurden Konstellationen begegnen, mit expressiven Farbflächen und -verläufen. Gegenständliche Versatzstücke aus unterschiedlichen Kontexten sind so subtil mit planen Farbflächen und einem gestischen Farbauftrag verzahnt, dass sie einander affizieren und Bewegung erzeugen. Mit großer Souveränität und einer spielerischen Leichtigkeit spielt Bettina Marx die Potentiale der Malerei gegeneinander aus. Für die Ausstellung im Kunstverein wird sie eine großformatige Wandarbeit anfertigen.

Die übrigen Positionen, die in der Ausstellung gezeigt werden, vermitteln in ihrer Heterogenität einen Eindruck von der Vielfalt aktueller malerischer Ansätze. Sibylle Springer zeigt Arbeiten, in denen sie Fotografien von Graffiti aus U-Bahnschächten in Malerei übersetzt, die zwischen Abstraktion und Hyperrealismus oszilliert. Paul Pretzer bespielt das Kabinett des Kunstvereins mit mehreren kleinformatigen Arbeiten, die komisch-groteske Figuren bevölkern und stilistisch an moderne Comics oder Hieronymus Bosch gemahnen. Gregor Gleiwitz ist mit einigen ganz in Grau und Schwarz gehaltenen Bildern vertreten, die sich allein aus der Struktur der abgestuften Farbe aufbauen. Daniela Neuhaus wird kleinformatige Bilder mit zwei Wandzeichnungen zu einer raumgreifenden Installation verbinden. Sebastian Osterhaus zeigt fantastische, hintergründige Szenerien, die mit drastischen Farbpaletten arbeiten. Daniela Löbbert vertritt eine radikale Position innerhalb der Ausstellung, indem sie in monochromen, großformatigen Bildern die Abstraktion der konkreten Malerei räumlich auflädt. Marcel Hiller zeigt neben einer Gruppe von Bildern eine textbasierte Arbeit; seine teils großformatigen Bilder gehen von architektonischen Strukturen aus und setzen die abgeleitete abstrakte und zugleich Raum bildende Struktur gegen eine gestische Behandlung von Farbe. Eilike Schlenkhoff präsentiert surreale Inszenierungen und verschachtelte architektonische Kulissen, die an die Ästhetik der 20er Jahre anknüpfen. Die Arbeiten von Martin Meiswinkel, die im Kunstverein zu sehen sind, verbinden dekorative, ornamentale Motive mit der Ästhetik computergenerierter virtueller Räume.

 

 

Termine:

 

27. Juni, 18.30 Uhr

Eröffnung

Begrüßung: Tobias Viehoff, 
Vorstand Westfälischer Kunstverein


Einführung: Carina Plath

Verleihung des Förderpreises 2008 an Bettina Marx

 

28. Juni, 14 Uhr

Künstlergespräch

 

23. August, ab 20 Uhr

Finissage mit Videonacht

Dreamberries — zwischen Traum und Trauma,
kuratiert von Theresa Frölich und Antonia Lotz

 

8.—10. Juli

MALEREI TOTAL —
Workshop für Kinder und Jugendliche

Weitere Informationen über das Besucherbüro des Landesmuseums (0251/590 72 01). 
Eine Kooperation mit dem Landesmuseum.

 

DRITTER DONNERSTAG: 19. Juni
, 18.30 Uhr

Führung durch die Ausstellung
Niemann & Karimi. Black Hole/Cube

Im Förderverein Aktuelle Kunst 
durch Christoph Platz,
Kurator der Ausstellung

 

DRITTER DONNERSTAG: 17. Juli, 
18.30 Uhr

Führung durch die Ausstellung Malerei 2008

 

DRITTER DONNERSTAG: 21. August
, 18.30 Uhr

Führung und Gespräch

Mit Künstlern der Ausstellung und Dr. Erich Franz, Stellvertretender Direktor des Landesmuseums

4. — 19. April 2009

Kehraus
Abschied von stabilen Wänden

Ausstellungsansichten:

Pressetext:

Während zwei Wochen im April gibt es ein letztes Mal die Gelegenheit, sich vom Ausstellungsraum des Westfälischen Kunstvereins im Landesmuseum zu verabschieden. Ab Ende des Monats wird das Museum schließlich abgerissen. Bis Ende 2012 wird ein neuer Museumsbau entstehen, in dem auch der Kunstverein einen neuen Ausstellungsraum beziehen wird. Bis dahin wird das Programm nomadisch an unter-schiedlichen Orten in Münster stattfinden. „Kehraus – Abschied von stabilen Wänden“ ist daher als gebührender Abschied vom Ausstellungsraum und gleichzeitig als Ausblick auf die bevorstehende Situation des Kunstvereins zu verstehen. Vor dem Abriss wird der Raum, der über so viele Jahre prägend für das Programm des Westfälischen Kunstvereins war, durch das Veranstaltungsprogramm sowie eine exemplarische Ausstellung in „Miniaturformat“ ein letztes Mal belebt. Die Architektur wird dabei als nahezu leerer Raum noch einmal an sich erlebbar und dient vor allem als Ort sozialer Erlebnisse und der kritischen Auseinandersetzung. Die Ausstellung umfasst Exponate, die an die Auftritte der Künstler- Innen im Rahmen des Programms anknüpfen, zeigt darüber hinaus aber auch Arbeiten, die unabhängig vom Programm im Kontext einer performativen Praxis entstanden sind. So schlüpft die israelisch-amerikanischen Künstlerin Tamy Ben-Tor in ihren Filmen und Performances in immer neue fiktive Rollen. Die dargestellten Figuren sind als Verkörperung stereotyper Kulturzuweisungen zu verstehen und manifestieren ihre Identitäten nicht nur in der äußeren Gestalt, sondern vor allem durch ihre eindringliche und dezidiert charakterisierte Sprache. Auch in dem Video Bahamas Composition der Künstlergruppe It’s Our Pleasure to Serve You wird eine Performance gezielt für die Kamera inszeniert. Mit slapstick-artiger Leichtigkeit treten die KünstlerInnen (Kerstin Brätsch, Adele Röder, Allison Katz, Georgia Sagri) darin selber in einem ephemeren Szenario auf, das gleichzeitig an Experimentalfilme aus den 1920er Jahren sowie an frühe Filme von Joan Jonas erinnert. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die kanadische Künstlerin Michele Di Menna. Ihr Schwerpunkt liegt in der Performance, in der sie selber auch in unterschiedliche Rollen schlüpft, die jedoch einem breiten Spektrum an abstrakten Verweisen oder popkulturellen sowie modernistischen Referenzen entnommen sind. Anders als bei den anderen Beiden entstehen ihre Selbstinszenierungen nicht für die Kamera, sonder leben nur im Moment der Aufführung. Im Sinne von Ankündigungsplakaten, Skizzen und Studien entstehen im Kontext der Performances Collagen, Kostüme und Objekte, die teils beim Auftritt zum Einsatz kommen. Die Zeichnungen des Künstlers und Autors Hans-Christian Dany stehen hingegen nicht in direktem Bezug zum Buch SPEED - Eine Gesellschaft auf Droge, aus dem er im Rahmen des Programms lesen wird. In seiner kulturgeschichtlichen Darstellung hebt er das pharmazeutische Amphetamin als kulturellen Faktor in einer leistungsorientierten und geschwindigkeitsverliebten Gesellschaft hervor. Die Zeichnungen hingegen lassen sich als Darstellungen einer Reihe von Alteregos des Künstlers lesen, sind aber auch in ihrer Mischung aus abstrakten sowie comichaft-naiven Ausdrucksformen Sinnbild künstlerischer Fantasieuniversen. Lili Reynaud-Dewar führt in ihren Installationen, Skulpturen und Performances völlig heterogene Elemente zusammen, die gleichwohl durch eine geheimnisvolle und magische Logik zueinander in Beziehung stehen, und sich einer allegorischen und mythischen Formensprache bedienen. Durch formale Anleihen bei Theater, Design, Revue und Popmusik wirft die Künstlerin die Frage nach Identität und ihrem Korrelat, dem Stereotyp, auf. In der Ausstellung ist eine Auswahl von Plakaten zu sehen, die im Rahmen ihrer Arbeit In Every Room Here is the Ghost of Sex entstanden sind. Es sind darauf Texte abgedruckt, die sie Schriften des Designers Ettore Sottsass entnommen hat. Die Texte entstanden im Rahmen der bekannten Reihe „mobili grigri“ (graue Möbel), deren Eleganz und Plastizität rein von einer vielfältigen Grautonabstufung leben. Die in Münster lebende Künstlerin Ellen Hutzenlaub arbeitet hingegen ganz konkret mit dem Ausstellungsraum des Westfälischen Kunstvereins. Sie nimmt mit ihrer großformatigen Wandarbeit einen ‚archäologischen’ Eingriff vor, indem sie dünne Schichten der Wand abträgt und somit gespeichertes Material und abgelagerte Zeit vorheriger Ausstellungen freilegt. Es entsteht ein neues Bild aus Schichten der Geschichte. Die Arbeit wird im Laufe der zwei Wochen des Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramms langsam entstehen und erst zum Ende des Programms fertig gestellt. So widmen sich die unterschiedlichen Arbeiten dem besonderen Aspekt der Abrisssituation und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die Thematik der „Flüchtigen Zeiten“, die das folgende Jahresprogramm des Kunstvereins bestimmen wird. Einerseits kommt dabei sowohl eine persönliche Aneignung von Architektur zum tragen, als auch das Aufdecken der Geschichte, die sich in den Ort eingeschrieben hat. Andererseits taucht in einigen Arbeiten explizit ein Gefühl von Leichtigkeit, Durchlässigkeit, oder der Hingabe an eine Haltlosigkeit sowie die Verweigerung einer Festlegung auf. Der Fokus des Projektes liegt auf den Veranstaltungen, die häufig nur für wenige Stunden oder Minuten erlebbar sind, dem Besucher jedoch umfangreiche Anknüpfungspunkte für eine Auseinandersetzung mit der besonderen Situation geben werden.



Termine:

Freitag, 3. April 19 Uhr

Eröffnung
20 Uhr Messieurs Delmotte (Performance)

12 X Red Wine (un/performance) – Act of Services, lautet der Titel der Arbeit des belgischen Künstlers Messieurs Delmotte. In einer zehnminütigen Live-Performance bildet er selbst auf einem Podest das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Titel ist Programm: in dem er 12 Rotweinflaschen elegant und brachial zugleich leert. Die Multimedialität, die sich durch Delmottes Arbeiten zieht, wurde bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vorgestellt. Video, Fotografie, Installationen und Performances bilden ein weites Spektrum an Werken, das von seiner Liebe zur Gefahr und seiner kompromisslosen und gleichzeitig charmanten Art profitiert.

Samstag, 4. April, 19 Uhr

Filmclub
Kehraus (Dokumentarfilm, 1990, 30'),
Kehrein, Kehraus (Dokumentarfilm, 1997, 70')

1990 entstand die Dokumentation Kehraus über Straßenfeger in Leipzig. Kurz nach der Wende zeigt er ein raues Bild deutscher sozial-politischer Realität. 1996 kehrt Kroske mit dem Film Kehrein/Kehraus zurück und dreht schließlich weitere zehn Jahre danach 2006 den Film Kehraus, wieder. Die Filmreihe hat sich zu einer Langzeitbeobachtung entwickelt, ohne dass dies die grundsätzliche Idee beim ersten Film war. Die drei Filme stellen dennoch eine eindringliche Dokumentation einer Lebensrealität dar, die soviel Geschichte wie Gegenwart in sich trägt.


Gerd Kroske, geboren 1958 in Dessau, ist Dokumentarfilmregisseur. Von 1987-1991 war er als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio tätig. Eigene Regiearbeiten entstanden ab Herbst 1989. Seit 1991 arbeitet er unabhängig als Autor und Regisseur. Seit 1996 ist er Produzent von realistfilm.

Sonntag, 5. April, 19 Uhr

Hans-Christian Dany liest aus seinem Buch Speed (erschienen 2008, Edition Nautilus)

Dienstag, 7. April, 19 Uhr

Vortrag: Astrid Wege (European Kunsthalle Köln)

Astrid Wege, Kuratorin und Publizistin, ist seit Herbst 2007 Mitglied der Programmleitung der European Kunsthalle. Lanciert als Projekt einer Kunsthalle für Köln zunächst ohne eigenen Raum, verortet sich die European Kunsthalle seit Sommer 2008 in einer temporären Raumstruktur von Dorit Margreiter im öffentlichen urbanen Raum auf dem Kölner Ebertplatz. Unter dem programmatischen Titel „European Kunsthalle c/o Ebertplatz“ findet dort mit innovativen Ausstellungsformaten eine konzeptuelle Erweiterung des Modells Kunsthalle statt. „European Kunsthalle c/o Ebertplatz“ zielt auf einen kommunikativen Austausch zwischen Kunst und Publikum und begreift sich als Handlungsraum, in dem durch und mit Kunst Öffentlichkeit entsteht – Fragestellungen, die von zentraler Bedeutung sind für eine Institution zeitgenössischer Kunst und Gegenstand auch von Astrid Weges Präsentation im Westfälischen Kunstverein.

Donnerstag, 9. April, 19 Uhr

Filmclub
Kehraus, wieder (Dokumentarfilm, 2006/07, 99'30'') Regie: Gerd Kroske

Freitag, 17. April, 21 Uhr

Freihaus ms im Westfälischen Kunstverein zu Gast:
Hammerhaus (audio-visuelles Konzert)
Hanfreich (beats & loops)
Laurenz Theinert (visual piano)

Am Grenzbereich zwischen Geräusch und Musik, machen Hammerhaus aus Stuttgart Klangkunst, die den Raum sowohl visuell als auch akustisch vereinnahmt. Hanfreich, der musikalische Kopf von Hammerhaus, mischt minimalistische und experimentelle elektronische Sounds zu Club-Beats, die in enger Verbindung zu der visuellen Ästhetik des Lichtkünstlers Laurenz Theinert steht. Mit seinem Visual Piano erzeugt er grafische Elemente in Echtzeit, eine Inszenierung aus dynamischen Linien, Flächen und Farben.

Samstag, 18. April, ab 21 Uhr

Abschlussparty
21 Uhr Michele Di Menna (Performance)
22 Uhr Sandra Kranich (Feuerwerk)

Die Arbeit von Sandra Kranich hat einen zeichnerischen Ausgangspunkt, der durch die Übersetzung in ‚Feuerwerksskulpturen’ eine eigenständige Form findet. Meist existieren ihre Installationen nur für wenige Momente und haben performativen Charakter. Am vorletzten Abend des Programms wird Sandra Kranich zum Abschied in den Räumen des Westfälischen Kunstvereins ein Feuerwerk inszenieren. Diese Arbeit entsteht in Zusammenarbeit mit dem Künstler Jochem Hendricks.


22-2 Uhr Baba Electronica & DJ Lonely
(Baile Funk, Baltimore, Kuduro, Detroit, Kwaito, TechnoBrega, Acid House, Noise Funk, Stripper Techno and other sleazy styles...)

Sonntag, 19. April, 20 Uhr

Jazzclub
Aki Takase & Silke Eberhard
Ornette Coleman Anthology (Konzert)
Silke Eberhard - Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette
Aki Takase - Klavier

Zum Abschluss noch einmal ein Höhepunkt. Mit der seit 1987 in Berlin lebenden japanischen Pianistin Aki Takase präsentiert der Jazzclub im Westfälischen Kunstverein eine Klassikerin des modernen Jazz. Einerseits steht die 1948 in Osaka geborene Takase mit ihren Projekten und Eigenkompositionen an vorderster Front der aktuellen Jazzentwicklung, andererseits verbindet sie ihre intensive Beschäftigung mit musikalischen Vorläufern (u.a. CD-Aufnahmen der Musik W.C. Handys, Fats Wallers, Eric Dolphys) in das Zentrum der Jazztradition. Vor drei Jahren hat sie sich nun mit der jungen Saxophonistin und Klarinettistin Silke Eberhard zusammengefunden, um die frühen Werke des Jazz-Innovators Ornette Coleman neu zu interpretieren. Silke Eberhard gilt ihrerseits als eine der vielversprechendsten Musikerinnen ihrer Generation. Seit 2000 ist sie auf internationalen Bühnen unterwegs und überzeugt mit großartigen Veröffentlichungen unter eigenem Namen (z.B. Silke Eberhard Trio „Being“, JWO 27). In ihrer Zusammenarbeit gelingt es den beiden Musikerinnen sowohl die geheimnisvolle Schönheit der Musik Colemans als auch ihre eigene Kreativität in den Vordergrund zu stellen. Eine faszinierende Reise in den Kosmos einer Jazzlegende und zugleich die Entdeckung eines traumwandlerischen Duos im Hier und Jetzt.