2013, 2012, 2011, 2010, 2000-2009, 1990-1999, 1980-1989, 1972-1979

Montag, 11. November 2013, 20 Uhr

Steve Grossman Quartett

im Westfälischen Kunstverein,
Rothenburg 30, 48143 Münster

Steve Grossman - saxophones
Martin Sasse - piano
Henning Gailing - bass
Joost Van Schaik - drums

Mit dem Saxophonisten Steve Grossman präsentierte der Kunstverein einen Musiker, den man getrost als modernen Klassiker bezeichnen kann. Begonnen hat er seine professionelle Karriere, knapp zwanzigjährig, bei Miles Davis – als Nachfolger Wayne Shorters. „Miles at Fillmore“, „Jack Johnson“ und vier weitere Alben sind während dieser Periode entstanden. Es folgten einige Jahre mit Schlagzeuglegende Elvin Jones, der, nach seiner Arbeit mit John Coltrane saxophonistisch mehr als verwöhnt, in dem jungen Grossman den richtigen Partner für seine energetische Spielweise sah. Die bei dieser Begegnung entstandenen Platten, sechs an der Zahl, sprechen für sich. Spätestens da hatte Grossman auf ewig seinen Fußabdruck in der Geschichte des Jazz hinterlassen. Seit vielen Jahren lebt der gebürtige New Yorker in Italien und Frankreich.

Wann immer Grossmann mit seinen Saxophonen in Erscheinung tritt, sorgt er mit seiner Souveränität, musikalischer Kraft und Spielfreude für Aufsehen und Begeisterung. Und junge, selbstbewusste und kreative Mitmusiker hat Grossman ebenfalls zu bieten: Mit dem Martin Sasse Trio hat er drei Kollegen an seiner Seite, die seit Jahren zur Spitze der europäischen Jazzszene zählen.

Das „Steve Grossman Quartet“ verspricht „straight ahead hard bop jazz“ der Extraklasse und bietet die Gelegenheit einen modernen Giganten in der Rollins-Coltrane-Tradition live zu erleben.

 

 

 

Montag, 02. Dezember 2013, 20 Uhr

Boom Box

im Westfälischen Kunstverein,
Rothenburg 30, 48143 Münster

 

Thomas Borgmann - Saxophon
Akira Ando - Bass
Willi Kellers - Schlagzeug

 

Mit dem in Berlin ansässigen Trio „Boom Box“ war eine Band zu Gast, die sich vor vielen Jahren aufgemacht hat, die in den 60er Jahren begonnene Öffnung des Jazz zu freieren Formen weiter zu entwickeln. 60er Jahre, freiere Formen… Free Jazz? Ein Etikett, welches derartig musikalischen Auffassungen schnell angeheftet wird. Mit all den oft voreiligen Assoziationen und Vorurteilen. Dabei geht es nie um mutwillige Destruktion oder reine Provokation. Zentral ist die Suche nach neuen zeitgemäßen Wegen, die traditionellen Errungenschaften des Jazz - Swing, Puls und improvisatorische Kreativität - in neuen Ausdrucksformen umzusetzen. „Boom Box“ hat es geschafft, fest verankert in der Jazzhistorie, die Bewegung auf ein aktuelles Höchstniveau zu heben. Mal lyrisch, mal zupackend, stets den Geist ihrer Vorgänger wie Ornette Coleman, Albert Ayler oder auch Eric Dolphy verströmend, werden ihre Konzerte zu wahren Abenteuerreisen.

18. Oktober 2009, 20.30 Uhr, Hot Jazz Club, Hafenweg 26b

Gebhard Ullmann – »Basement«

 

Gebhard Ullmann, Tenorsax, Bassklarinette

Steve Swell, Posaune

Julian Argüelles, Sopran- & Baritonsax

John Herbert, Bass

Tim Daisy, Schlagzeug


Nach dem fulminanten Auftritt des „Adrian Sherriff-Nico Schäuble-Sextetts” im Juli dieses Jahres, veranstaltet der Westfälische Kunstverein erneut ein Konzert seiner traditionsreichen Jazz-Reihe auf der Bühne des Hot Jazz Clubs. Dieses Mal präsentiert mit Gebhard Ullmann einer der renommiertesten Jazz-Musiker Deutschlands seine international hochkarätig besetzte Band „Basement Research”. Ullmann (spielte u.a. mit Lee Konitz, Trilok Gurtu, Paul Bley und Andrew Cyrill) ist seit den 80er Jahren sowohl in Berlin als auch in New York zu Hause und es gelingt ihm immer wieder diese beiden kreativen Zentren des Jazz in Aufsehen erregenden Formationen zusammenzuführen. „Basement Research” ist ein solches transatlantisches Projekt. Seit 1995 dokumentiert er auf vier Cds die Arbeit der Band bei dem legendären Modern-Jazz Label „Black Saint/Soul Note”. Die aktuelle CD „New Basement Research” wurde von dem amerikanischen „Down Beat Magazine” als eine der besten Veröffentlichungen des Jahres bewertet und verbindet in der Tat alles, was man von zeitgenössischem Jazz erwartet: Spannende Kompositionen, faszinierendes Ensemblespiel und kraftvolle Improvisationen von fünf herausragenden Individualisten. Ein Modern-Jazz-Highlight.

 


Kartenreservierung unter 0251/46157

Eintritt: 13 €, ermäßigt 10 €