2013, 2012, 2011, 2010, 2000-2009, 1990-1999, 1980-1989, 1972-1979

 


Mittwoch, 13. Juli 2011, 20Uhr

Tom Harrell Quintet

LWL-Landesmuseum, Domplatz 10, 48143 Münster

Tom Harrell Quintet

Tom Harrell -Trompete
Wayne Escoffery -Saxophon
Danny Grissett - Piano
Ugonna Okegwo - Bass
Jonathan Blake - Schlagzeug

Tom Harrell: Jazz Highlight im Landesmuseum

Einer der Großen der internationalen Jazzszene wird am Mittwoch, 13. Juli 2011, im Altbau des Westfälischen Landesmuseums zu Gast sein. Neben Konzerten in Paris und auf dem North Sea Jazz Festival macht der amerikanische Ausnahmetrompeter Tom Harrell mit seinem Quintett auch in Münster Station. Da kommt echte Jazzgeschichte in die Stadt. In den frühen Jahren waren die Jazzlegenden Horace Silver, Bill Evans und Phil Woods die Arbeitgeber des jungen Harrell. Unvergessen Harrells grandioser Beitrag auf Evans´ fantastischem Spätwerk „We Will Meet Again“. Als Trompeter führt Tom Harrell die Tradition Miles Davis´, Clifford Browns und Chet Bakers fort. Dabei entwickelte er früh seinen persönlichen Stil. Mit warmem Ton und harmonisch-rhythmischer Finesse entwickelte er eine emotionale Spielweise, deren Intensität im zeitgenössischen Jazz ihresgleichen sucht. Die Fachmagazine Down Beat und Jazz Times würdigten sein Spiel mehrfach mit der Wahl zum Trompeter des Jahres. Seit den Achtziger Jahren macht er mit eigenen Formationen auf sich aufmerksam und gilt auch in dieser Hinsicht als eine der herausragenden Persönlichkeiten des Jazz. Rechtzeitig Karten besorgen.


 


Freitag 28. Januar 2011, 20 Uhr

Rudi Fischerlehners „Pinx“

LWL-Landesmuseum, Domplatz 10, 48143 Münster

Indie-Jazz-Quartett des österreichischen Drummers Rudi Fischerlehner

Nikolaus Neuser – Trompete
Sebastian Borkowski – Saxophon
Fabian Kalbitzer – Bass
Rudi Fischerlehner – Drums and me (dr, writing)

Die Jazzreihe des Westfälischen Kunstvereins startete im Jahr 2011 mit einem Konzert im Altbau des Landesmuseums. Zu Gast war die Gruppe PINX des jungen österreichischen Schlagzeugers und Komponisten Rudi Fischerlehner. Fischerlehner lebt seit einigen Jahren in Berlin und gehört zu den kreativen Köpfen der dortigen jungen Szene. Mit PINX hat er ein Quartett zusammengestellt, zu deren Vokabular freie Improvisation und Interaktion ebenso gehören, wie komponiertes Material, das mit der Verwendung von komplexen Grooves, Soundcollagen und starken Farbwechseln Elektronik- und Post-Rock-typische Ideen in ein akustisches Jazzumfeld übersetzt. Ein Live-Erlebnis mit PINX begeistert mit experimentierfreudigem Sound an der Schnittstelle zwischen Jazz und Rock. Man wirft einen hochaktuellen Blick in das Gesicht des modernen Jazz, wird mit packenden Soli und Ensemblespiel bestens unterhalten und ahnt, was das neue Jahrzehnt an Aufregendem zu bieten haben wird. „Now´s the Time“ sagt Charlie Parker, „Tomorrow is the Question“ erkennt Ornette Coleman – PINX, wird beiden gerecht.



 

 

Freitag, 09. Dezember 2011, 20Uhr

ASTRONOMICAL UNIT

LWL-Landesmuseum, Domplatz 10, 48143 Münster

 

Matthias Müller, Posaune
Clayton Thomas, Kontrabass
Christian Marien, Schlagzeug

 

In der Wissenschaft ist Astronomical Unit ein Längenmaß und beschreibt mit 149,6 Millionen Kilometern den durchschnittlichen Abstand zwischen Erde und Sonne. In der Musikwelt jedoch steht „Astronomical Unit“ für ein Trio aus Berlin, ebenso schlicht in der Klarheit ihrer künstlerischen Konzeption wie ergreifend in der emotionalen und improvisatorischen Bandbreite. Drei Musiker haben sich mit Posaune, Schlagzeug und Bass zusammengefunden, um auf Basis der sowohl amerikanischen als auch europäischen Improvisationstradition die Welt der Töne zu erforschen und zu gestalten. Dabei können sie sich ganz und gar auf ein fantastisch entwickeltes Zusammenspiel, unbedingte Abenteuerlust und ihren gemeinsamen Willen zur Entdeckung akustischen  Neulands verlassen. Auf der soeben bei „Jazzwerkstatt“ erschienenen CD „Relativity“ erhält man einen Eindruck der musikalischen Vision von Astronomical Unit. Insbesondere aber bei Live-Auftritten entfaltet sich die atmosphärische Dichte und Schönheit der Musik dieses außergewöhnlichen Trios zu voller Größe. Die drei Musiker gehören zu den Topakteuren der Improvisationsszene. Matthias Müller spielte mit A. Mangelsdorff, Rudi Mahall oder Johannes Bauer. Der Australier Clayton Thomas lebt seit 2007 in Berlin und ist ein gefragter Kollege für Brötzmann, Schlippenbach, Crispell u.v.m. Besonders interessant dürfte das Wiedersehen mit dem Münsteraner Christian Marien werden, nach seinem Studium in Amsterdam seit 2000 Wahlberliner.